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landesprogramm
Das
Berliner Landesprogramm greift unter dem Titel: „Sprachförderung
als gemeinsame Aufgabe von Kita, Schule, Eltern und außerschulischen
Partnern“ den FörMig-Leitgedanken einer durchgängigen
Sprachförderung auf.
FörMig Berlin arbeitet auf sieben Handlungsebenen.
Flankiert wird der Unterrichtsbereich durch das Nutzen sprachförderlicher Aktivitäten im außerunterrichtlichen Ganztagsbereich und die Einbeziehung von Eltern und weiteren außerschulischen Partnern wie Bibliotheken, Migrantenorganisationen, freie Bildungs- und Jugendhilfeträger etc. (gelbe Felder). Durchgängigkeit der Sprachförderung wird erst dann erreicht werden können, wenn sie sich nicht in – noch so guten – Aktivitäten Einzelner erschöpft, sondern als gemeinsame Entwicklungsaufgabe einer ganzen Schule verstanden wird. Die Verständigung auf gemeinsame Ziele und deren gemeinsame Umsetzung auf der Grundlage verlässlicher Arbeits- und Kooperationsstrukturen können nicht einfach vorausgesetzt werden, sondern bilden ein eigenes Handlungsfeld (orange) als unabdingbare Klammer für die anderen sechs Handlungsfelder. Die Entwicklung in allen Handlungsfeldern stellt ein langfristiges Idealziel dar. Auf dem Weg dorthin stehen bei den an FörMig beteiligten Schulen ihren unterschiedlichen Ausgangsbedingungen entsprechend einzelne Handlungsfelder im Vordergrund. FörMig Berlin gliedert sich deshalb in drei Teilprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Projekt A:
Das
Beispiel der Franz-Schubert-Schule (=> Schulporträt) Eine weitere übergreifende Aufgabe von FörMig Berlin ist es, durch Kooperation und Vernetzung mit anderen Einrichtungen ein dauerhaftes regionales Unterstützungssystem für Bildungseinrichtungen zu entwickeln, um langfristig gemeinsam den Abbau der Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Deshalb beteiligt sich FörMig Berlin zusammen mit der regionalen Schulaufsicht, dem bezirklichen Jugendamt und der RAA Berlin am Aufbau einer „Werkstatt Integration durch Bildung“ im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg als Ort für die weitere Qualifizierung und Beratung der pädagogischen Fachkräfte, die Entwicklung von Diagnose- und Fördermaterialien v.a. im sprachlichen Bereich, die Vernetzung und Dokumentation der Aktivitäten zur Sprachförderung und letztlich die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation eines bezirklichen Bildungsplans. |